Tag 10
Montag, 21.08. 2006
Dieser Tag sollte einer der lehrreichen für mich (Jens) werden.
Morgens waren wir total kaputt von unserer Rollertour. Heiße Temperaturen, starker Gegenwind und kurze Nächte (wegen Mücken und anderen Tieren) trugen dazu bei. Wir pilgerten nach dem Frühstück erstmal zum Pool um uns dort abzukühlen (JA, morgens ist es schon so heiß!!) und um zu lesen. Bald habe ich (Jens) das Buch vom Gerrit durch. Mittags haben wir uns wieder die geschmierten Brötchen vom Hotel (wieder verbotener Weise) im Hotelzimmer schmecken lassen und uns am Nachmittag auf dem Weg nach Kos gemacht. Unser Weg sollte uns zu einer heißen Quelle führen, in der man, direkt am Meer, im heißen Wasser baden kann. Das solch ein Vorhaben bei Außentemperaturen von bis zu 40 Grad sehr ungewöhnlich ist, wurde uns erst auf der Fahrt so richtig bewusst. Die Strecke ging an Kos Stadt vorbei, am Meer entlang und dann berghoch- bergrunter und in Serpentinen im Halbkreis um die Küste herum. Dort fanden wir die Embrostherme. Man musste noch etwa 200 Meter einen kleinen Berg runter gehen, doch wir entschieden uns ziemlich schnell wieder nach Hause zu fahren und in den Pool zu springen.
ANMERKUNG unter einem gewissen Spaßfaktor gesehen: Unser Verhalten mag den Anschein erregen, dass wir bei hohen Temperaturen nicht belastbar sind, aber es ist wirklich heiß hier!

Auf dem Rückweg kam dann meine Lehreinheit. Beim Rollerverleih machte man uns nicht darauf aufmerksam, dass die Tankanzeige kaputt ist. So kam es auf der Serpentinenstraße dazu, dass auf Grund von Benzinmangel (trotzdem wir vor der Fahrt in den Tank geschaut haben) der Roller ausging. Nun macht sich unser unterschiedliches Verhalten in Stresssituationen bemerkbar. Antje findet es (noch) witzig und lachte sich kaputt und ich (Jens) fange langsam an mich zu ärgern. Gut am Anfang dachte ich noch, dass es ja hauptsächlich bergab geht. Aber erstmal zu dem Punkt kommen, ab dem es Bergab geht!
Während wir also den Roller schoben und mindestens tausend Touris an uns vorbei fuhren, sagte ich noch zu Antje, dass Menschen, wenn überhaupt, erst dann helfen, wenn sie gefragt werden. Wir müssten also, wenn überhaupt, ein Auto anhalten und fragen, ob uns jemand ein bisschen Benzin holen könnte.
In dem Moment kam ein roter Jeep zurück gefahren (wir hatten ihn schon einmal vorbei fahren sehen) und der Fahrer (ein Deutscher) fragte uns, ob wir Benzin bräuchten. Das Ende von Lied war also, dass er uns 1,5 Liter Benzin schenkte und unseren Tag gerettet hat. Ich habe mich reumütig bei Gott entschuldigt und mich bedankt, dass er uns geholfen hat, ohne das wir ihn gefragt haben.
Dieser Tag sollte einer der lehrreichen für mich (Jens) werden.
Morgens waren wir total kaputt von unserer Rollertour. Heiße Temperaturen, starker Gegenwind und kurze Nächte (wegen Mücken und anderen Tieren) trugen dazu bei. Wir pilgerten nach dem Frühstück erstmal zum Pool um uns dort abzukühlen (JA, morgens ist es schon so heiß!!) und um zu lesen. Bald habe ich (Jens) das Buch vom Gerrit durch. Mittags haben wir uns wieder die geschmierten Brötchen vom Hotel (wieder verbotener Weise) im Hotelzimmer schmecken lassen und uns am Nachmittag auf dem Weg nach Kos gemacht. Unser Weg sollte uns zu einer heißen Quelle führen, in der man, direkt am Meer, im heißen Wasser baden kann. Das solch ein Vorhaben bei Außentemperaturen von bis zu 40 Grad sehr ungewöhnlich ist, wurde uns erst auf der Fahrt so richtig bewusst. Die Strecke ging an Kos Stadt vorbei, am Meer entlang und dann berghoch- bergrunter und in Serpentinen im Halbkreis um die Küste herum. Dort fanden wir die Embrostherme. Man musste noch etwa 200 Meter einen kleinen Berg runter gehen, doch wir entschieden uns ziemlich schnell wieder nach Hause zu fahren und in den Pool zu springen.
ANMERKUNG unter einem gewissen Spaßfaktor gesehen: Unser Verhalten mag den Anschein erregen, dass wir bei hohen Temperaturen nicht belastbar sind, aber es ist wirklich heiß hier!

Auf dem Rückweg kam dann meine Lehreinheit. Beim Rollerverleih machte man uns nicht darauf aufmerksam, dass die Tankanzeige kaputt ist. So kam es auf der Serpentinenstraße dazu, dass auf Grund von Benzinmangel (trotzdem wir vor der Fahrt in den Tank geschaut haben) der Roller ausging. Nun macht sich unser unterschiedliches Verhalten in Stresssituationen bemerkbar. Antje findet es (noch) witzig und lachte sich kaputt und ich (Jens) fange langsam an mich zu ärgern. Gut am Anfang dachte ich noch, dass es ja hauptsächlich bergab geht. Aber erstmal zu dem Punkt kommen, ab dem es Bergab geht!

Während wir also den Roller schoben und mindestens tausend Touris an uns vorbei fuhren, sagte ich noch zu Antje, dass Menschen, wenn überhaupt, erst dann helfen, wenn sie gefragt werden. Wir müssten also, wenn überhaupt, ein Auto anhalten und fragen, ob uns jemand ein bisschen Benzin holen könnte.
In dem Moment kam ein roter Jeep zurück gefahren (wir hatten ihn schon einmal vorbei fahren sehen) und der Fahrer (ein Deutscher) fragte uns, ob wir Benzin bräuchten. Das Ende von Lied war also, dass er uns 1,5 Liter Benzin schenkte und unseren Tag gerettet hat. Ich habe mich reumütig bei Gott entschuldigt und mich bedankt, dass er uns geholfen hat, ohne das wir ihn gefragt haben.
Jens Widdra - 26. Sep, 21:52



