Tag 11
Dienstag, 22.08.2006
Heute ist wieder einer dieser Tage an denen es schwierig für uns ist, in die Welt außerhalb unseres Hotels zu gehen. Der Pool ist einfach zu einladend. Hier kann man eben am besten entspannen. Und wenn uns jemand später fragen sollte, warum wir ständig am Pool lagen, sagen wir einfach, dass es in der Nacht einfach zu warm war und wir Schlaf nachholen mussten. Unser Gewissen hat sich inzwischen auch ausgeschaltet, wenn es ums Mittagessen geht. Wir passen echt auf, dass keine Krümel unserer Brötchen auf den Boden fallen, damit keine Ameisen kommen. Und da es am Pool so anstrengend war, gönnten wir uns noch einen Augenblick der Mittagsruhe. So etwas geht wirklich nur im Urlaub. In Deutschland würde Antje verrückt werden vor lauter Untätigkeit. Zu meinem Entsetzen lese ich heute die letzten Seiten des Medicus. Inzwischen hatte es Robert J. Cole geschafft, mein Herz zu erobern. Mit seiner aufopfernden Art Kranken und Schwachen zu helfen und als Hakim (Arzt) das Leid in der Welt zu lindern, hatte ich keine andere Möglichkeit, mich seinem Bann zu entziehen. Nun ist das Buch zu Ende und ich muss mir etwas neues zu Lesen suchen.
Da wir den Roller noch hatten, wollten wir es noch genießen über die Insel heizen zu können. Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zur Camel Beach. Dort wartete ein kleiner Sandstrand auf uns, der zwar gut besucht, aber bei weitem nicht überlaufen war.
Die Straße dort hin hatte uns Marco P. mit steil und sandig beschrieben, und ich fragte mich beim ständigen Abbremsen, wie wir nachher diese Straße wieder hochkommen sollten. Aber das glasklare Wasser entschädigte uns aufs Äußerste. Die Bucht wurde von abgerundeten Felsgestein eingeschlossen.
So etwas lädt mich zum Klettern und Fotografieren ein. Zwischen den Steinen fand ich dann auch die ersten und letzten zwei Seeigel von der Insel.
Hier verbrachten wir die letzten Sonnenstunden des Tages und machten uns danach auf dem Heimweg um noch einmal in Tigaki das letzte Mal bei unserer Nummer Eins essen zu gehen. Ich wiederhole mich gerne, denn obwohl dieser Imbiss von Außen nicht ganz so besonders aussieht, schmeckt hier das Essen besser, man bekommt für recht wenig Geld eine gute Portion (10€ 2Personen inkl. Getränke!) und die Bedienung ist sehr nett und zuvorkommend.
Danach brachten wir noch den Roller weg und bereiteten uns auf unsere morgige Tagestour nach Nyssiros, einer Vulkaninsel vor. Weltweit kann man nur auf dieser Insel in einen Vulkankrater gehen und den noch aktiven Vulkan bestaunen. Wir waren schon ganz aufgeregt...
Heute ist wieder einer dieser Tage an denen es schwierig für uns ist, in die Welt außerhalb unseres Hotels zu gehen. Der Pool ist einfach zu einladend. Hier kann man eben am besten entspannen. Und wenn uns jemand später fragen sollte, warum wir ständig am Pool lagen, sagen wir einfach, dass es in der Nacht einfach zu warm war und wir Schlaf nachholen mussten. Unser Gewissen hat sich inzwischen auch ausgeschaltet, wenn es ums Mittagessen geht. Wir passen echt auf, dass keine Krümel unserer Brötchen auf den Boden fallen, damit keine Ameisen kommen. Und da es am Pool so anstrengend war, gönnten wir uns noch einen Augenblick der Mittagsruhe. So etwas geht wirklich nur im Urlaub. In Deutschland würde Antje verrückt werden vor lauter Untätigkeit. Zu meinem Entsetzen lese ich heute die letzten Seiten des Medicus. Inzwischen hatte es Robert J. Cole geschafft, mein Herz zu erobern. Mit seiner aufopfernden Art Kranken und Schwachen zu helfen und als Hakim (Arzt) das Leid in der Welt zu lindern, hatte ich keine andere Möglichkeit, mich seinem Bann zu entziehen. Nun ist das Buch zu Ende und ich muss mir etwas neues zu Lesen suchen.
Da wir den Roller noch hatten, wollten wir es noch genießen über die Insel heizen zu können. Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zur Camel Beach. Dort wartete ein kleiner Sandstrand auf uns, der zwar gut besucht, aber bei weitem nicht überlaufen war.
Die Straße dort hin hatte uns Marco P. mit steil und sandig beschrieben, und ich fragte mich beim ständigen Abbremsen, wie wir nachher diese Straße wieder hochkommen sollten. Aber das glasklare Wasser entschädigte uns aufs Äußerste. Die Bucht wurde von abgerundeten Felsgestein eingeschlossen.
So etwas lädt mich zum Klettern und Fotografieren ein. Zwischen den Steinen fand ich dann auch die ersten und letzten zwei Seeigel von der Insel.
Hier verbrachten wir die letzten Sonnenstunden des Tages und machten uns danach auf dem Heimweg um noch einmal in Tigaki das letzte Mal bei unserer Nummer Eins essen zu gehen. Ich wiederhole mich gerne, denn obwohl dieser Imbiss von Außen nicht ganz so besonders aussieht, schmeckt hier das Essen besser, man bekommt für recht wenig Geld eine gute Portion (10€ 2Personen inkl. Getränke!) und die Bedienung ist sehr nett und zuvorkommend.Danach brachten wir noch den Roller weg und bereiteten uns auf unsere morgige Tagestour nach Nyssiros, einer Vulkaninsel vor. Weltweit kann man nur auf dieser Insel in einen Vulkankrater gehen und den noch aktiven Vulkan bestaunen. Wir waren schon ganz aufgeregt...
Jens Widdra - 26. Sep, 21:53



