Tag 12
Mittwoch, 23.08.
Um 8.30h standen wir also mit Rucksack, Fotoapparat, Sonnencreme und Getränken an der Bushaltestelle vor unserem Hotel und warteten auf den Bus. Wir fuhren mit einem Reisebus des Unternehmens „Tigaki Express“ (nicht verwechseln mit Tigaki Tours!!) und einer Reisegruppe von etwa 50 Personen bis nach Kardamera und von dort ging es im Gänsemarsch immer der Reiseführerin hinterher zum Boot. Spätestens hier wurde auch mir bewusst, dass wir echte Touris waren. Mit dem Boot haben wir ungefähr eine Stunde bis nach Nyssiros gebraucht.
Dort erklärte uns dann unsere Führerin, dass wir erst zu der dortigen Kirche gehen müssten. Das gehöre immer dazu. Doch dann sagte sie, dass sie gar keine „echte“ Reiseführerin wäre und uns leider nicht die ca 150 Stufen zur Kirche hoch begleiten könne. Sie würde hier unten in einer Taverne auf uns warten. Auf Grund der Hitze hatte ich schon während der Überfahrt beschlossen bei unserer Ankunft ins Wasser zu springen.
Wir ließen unsere Reisegruppe mit ruhigen Gewissen ziehen, gönnten uns noch einen Strawberry Milchshake in einer kleinen Music Bar, umrundeten die Steilküste auf der die Kirche thronte und stießen auf eine kleine, aber schöne, überschaubare Bucht. Es war zwar ein Kiesstrand mit ziemlich grobem Kies aber mit Badelatschen und dem Drang ins Wasser zu kommen überwand ich auch dieses klitzekleine Hindernis und genoss die kühle Erfrischung. Auch an diesem Strand war das Wasser glasklar. Ein weiteres Mal vermisste ich eine Taucherbrille. Viel Zeit hatten wir leider nicht, deswegen mussten wir uns gleich wieder auf den Weg zum ausgemachten Treffpunkt machen. Nyssiros ist eine arme Insel mit nur etwa 900 Einwohnern, die hauptsächlich vom Tourismus leben. Durch die vielen Tagestouren, die zu dieser Insel angeboten werden, sind etwa 600 Touris pro Tag dort, die alle mit Reisebussen in den Krater gefahren werden wollen. Sechs Reisebusse gibt es auf der Insel die sich pro Tour die Straßen zum Vulkan hochschrauben. Der Krater hat einen Durchmesser von mehreren Kilometern. Der Vulkan ist seit einigen hundert Jahren nicht mehr ausgebrochen. In der Zwischenzeit ist das ganze Innere bewachsen und nur in der Großaufnahme als Krater erkennbar.
Im südwestlichen Teil des Kraters befindet sich noch ein kleiner Krater mit einem Durchmesser von einigen Hundert Metern. Er hat eine tiefe von etwa 100 Metern, die man auch hinuntersteigen kann. Neben der steigenden Temperatur merkt man hier auch den beißenden Schwefelgeruch. Unten angekommen kann man sich ein Stück Stein aus der Wand schlagen, Fotos machen, in einige Löcher gucken oder auch schnell wieder abhauen. 


Antje hatte die ganze Zeit ein Tuch vor der Nase und konnte wegen des Schwefelgestankes nur noch durch den Mund atmen. Für mich war mehr die Hitze von etwa 50-55 Grad ein Grund schnell wieder nach oben zu kommen. Aber es ist schon ein ziemlich komisches Gefühl in einem Vulkankrater zu stehen. Gut, man kann jetzt keine blubbernde Lavamasse sehen, aber das ist vielleicht auch besser so. Wieder unten auf der Insel angekommen, hatten wir noch eine Stunde Zeit um uns was zu Trinken zu kaufen und im Schatten auf die Rückfahrt zu warten. Inzwischen waren wir ganz schön kaputt und freuten uns auf ein schattiges und ruhiges Plätzchen auf dem Boot. Was wir zu Hause gemacht haben, werdet ihr bestimmt erraten können?! Richtig, wir sind in den Pool gesprungen. Falls wir später mal ins Ausland gehen sollten, werden wir einen Pool beantragen. Auf Platz Zwei unsere besuchten Restaurants haben wir die Taverne von Iliovasilema gesetzt. Hier wurden wir von einem sehr netten, unaufdringlichen, deutsch sprechendem Mann bedient, der uns den Wein einschenkte und sogar den Deckel der Wasserflasche löste. Bei Iliovasilema aßen wir übrigens das leckerste Knoblauchbrot unseres Lebens. Hier bekamen wir auch leckeren Wein und das Preis-Leistungsverhältnis stimmte. Und da sich diese Taverne genau gegenüber von unserem Hotel befindet, hatten wir auch keinen weiten Weg - ein schöner gemütlicher Abschluss eines anstrengenden Tages.
Um 8.30h standen wir also mit Rucksack, Fotoapparat, Sonnencreme und Getränken an der Bushaltestelle vor unserem Hotel und warteten auf den Bus. Wir fuhren mit einem Reisebus des Unternehmens „Tigaki Express“ (nicht verwechseln mit Tigaki Tours!!) und einer Reisegruppe von etwa 50 Personen bis nach Kardamera und von dort ging es im Gänsemarsch immer der Reiseführerin hinterher zum Boot. Spätestens hier wurde auch mir bewusst, dass wir echte Touris waren. Mit dem Boot haben wir ungefähr eine Stunde bis nach Nyssiros gebraucht.
Dort erklärte uns dann unsere Führerin, dass wir erst zu der dortigen Kirche gehen müssten. Das gehöre immer dazu. Doch dann sagte sie, dass sie gar keine „echte“ Reiseführerin wäre und uns leider nicht die ca 150 Stufen zur Kirche hoch begleiten könne. Sie würde hier unten in einer Taverne auf uns warten. Auf Grund der Hitze hatte ich schon während der Überfahrt beschlossen bei unserer Ankunft ins Wasser zu springen.
Wir ließen unsere Reisegruppe mit ruhigen Gewissen ziehen, gönnten uns noch einen Strawberry Milchshake in einer kleinen Music Bar, umrundeten die Steilküste auf der die Kirche thronte und stießen auf eine kleine, aber schöne, überschaubare Bucht. Es war zwar ein Kiesstrand mit ziemlich grobem Kies aber mit Badelatschen und dem Drang ins Wasser zu kommen überwand ich auch dieses klitzekleine Hindernis und genoss die kühle Erfrischung. Auch an diesem Strand war das Wasser glasklar. Ein weiteres Mal vermisste ich eine Taucherbrille. Viel Zeit hatten wir leider nicht, deswegen mussten wir uns gleich wieder auf den Weg zum ausgemachten Treffpunkt machen. Nyssiros ist eine arme Insel mit nur etwa 900 Einwohnern, die hauptsächlich vom Tourismus leben. Durch die vielen Tagestouren, die zu dieser Insel angeboten werden, sind etwa 600 Touris pro Tag dort, die alle mit Reisebussen in den Krater gefahren werden wollen. Sechs Reisebusse gibt es auf der Insel die sich pro Tour die Straßen zum Vulkan hochschrauben. Der Krater hat einen Durchmesser von mehreren Kilometern. Der Vulkan ist seit einigen hundert Jahren nicht mehr ausgebrochen. In der Zwischenzeit ist das ganze Innere bewachsen und nur in der Großaufnahme als Krater erkennbar.
Im südwestlichen Teil des Kraters befindet sich noch ein kleiner Krater mit einem Durchmesser von einigen Hundert Metern. Er hat eine tiefe von etwa 100 Metern, die man auch hinuntersteigen kann. Neben der steigenden Temperatur merkt man hier auch den beißenden Schwefelgeruch. Unten angekommen kann man sich ein Stück Stein aus der Wand schlagen, Fotos machen, in einige Löcher gucken oder auch schnell wieder abhauen. 


Antje hatte die ganze Zeit ein Tuch vor der Nase und konnte wegen des Schwefelgestankes nur noch durch den Mund atmen. Für mich war mehr die Hitze von etwa 50-55 Grad ein Grund schnell wieder nach oben zu kommen. Aber es ist schon ein ziemlich komisches Gefühl in einem Vulkankrater zu stehen. Gut, man kann jetzt keine blubbernde Lavamasse sehen, aber das ist vielleicht auch besser so. Wieder unten auf der Insel angekommen, hatten wir noch eine Stunde Zeit um uns was zu Trinken zu kaufen und im Schatten auf die Rückfahrt zu warten. Inzwischen waren wir ganz schön kaputt und freuten uns auf ein schattiges und ruhiges Plätzchen auf dem Boot. Was wir zu Hause gemacht haben, werdet ihr bestimmt erraten können?! Richtig, wir sind in den Pool gesprungen. Falls wir später mal ins Ausland gehen sollten, werden wir einen Pool beantragen. Auf Platz Zwei unsere besuchten Restaurants haben wir die Taverne von Iliovasilema gesetzt. Hier wurden wir von einem sehr netten, unaufdringlichen, deutsch sprechendem Mann bedient, der uns den Wein einschenkte und sogar den Deckel der Wasserflasche löste. Bei Iliovasilema aßen wir übrigens das leckerste Knoblauchbrot unseres Lebens. Hier bekamen wir auch leckeren Wein und das Preis-Leistungsverhältnis stimmte. Und da sich diese Taverne genau gegenüber von unserem Hotel befindet, hatten wir auch keinen weiten Weg - ein schöner gemütlicher Abschluss eines anstrengenden Tages.Jens Widdra - 26. Sep, 21:53



